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Bestimmungen und Vorschriften im Gerüstbau

Gerüste zählen im Baubereich zu den wichtigsten Arbeitshilfen. Ohne sie wäre so manche Baustelle schwer oder sogar unerreichbar. Beim Aufbau und der Nutzung von Gerüsten, gibt es jedoch viele Vorschriften, Normen und Verwendungsanleitungen zu beachten. Ein falsch aufgebautes Gerüst oder die falsche Nutzung eines Gerüstes führen schnell zu Unfällen, welche verhindert werden können. Diese Weiterbildung bringt Sie auf den aktuellen Stand im Bereich des Gerüstbaus und unterstützt Sie bei der fachgerechten Arbeit mit Gerüsten.

Die Weiterbildung „Bestimmungen und Vorschriften im Gerüstbau“ richtet sich an alle, die im täglichen Berufsleben mit der Montage und Nutzung von verschiedenen Gerüsten zu tun haben – vom Berufsanfänger bis hin zum gestandenen Handwerksmeister. Die wichtigsten Zielgruppen des Kurses sind ausgebildete Gerüstbauer und bestellte, befähigte Personen von Gerüstbauern, die vor allem mit Fassadengerüsten beim Neubau und im Rahmen von Sanierungsmaßnahmen arbeiten. Für das erfolgreiche Bestehen der Weiterbildung im Gerüstbereich müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer insgesamt 16 Unterrichtsstunden absolvieren. Danach sind sie auf dem aktuellsten Stand hinsichtlich der gesetzlichen Grundlagen und im sicherheitstechnischen Umgang mit Arbeitsgerüsten.

Gesetzlichen Grundlagen zu Unfallversicherung, Prävention, Unfallverhütungsvorschrift und Betriebssicherheit thematisiert

Viele Bestimmungen in Bezug auf den Gerüstbau sind gesetzlich geregelt. Im Seminar gehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf diese geltenden gesetzlichen Grundlagen ein. Dabei sind die Gesetzliche Unfallversicherung (SGB 7), die Grundsätze der Prävention (BGV A1) aus dem Geltungsbereich der Unfallverhütungsvorschrift der BG und die BG-Vorschriften bei Bauarbeiten (BGV C22) sowie die Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS 1203) „Befähigte Personen“ von großer Bedeutung. Weiterhin bekommen die Teilnehmer einen Überblick zu Stellungnahmen der Gerüstbauinnung und beschäftigen sich mit DIN-Normen, die beim Aufbau und der Handhabung von Gerüsten von großer Bedeutung sind.

Das Seminar „Bestimmungen im Gerüstbau“ bringt Gerüstbauer und Handwerker anderer Gewerke, die bei der Arbeit auf Gerüste angewiesen sind, auf den neuesten Stand hinsichtlich Arbeits-, Betriebs- und Standsicherheit von Gerüsten. Als nützliche Hilfsmittel für den Arbeitsalltag erhalten sie Handlungsanleitungen für die Erstellung bzw. den Aufbau von Gerüsten, bekommen Checklisten zur Gerüstsicherheit mit an die Hand und nutzen Übergabeprotokolle, die den einwandfreien Aufbau bescheinigen. Auch das Thema Schutzgerüste und der Umgang mir Fahrgerüsten oder Fahrbaren Arbeitsbühnen ist Teil des Weiterbildungsseminars „Bestimmungen zum Gerüstbau“.

Inhalte der Weiterbildung

  • Gesetzliche Grundlagen (SGB7; BGV A1; BGV C22; TRBS 1203)
  • Betriebssicherheitsverordnung / Stellungnahmen der Gerüstbauinnung
  • DIN 12811-1
  • Stand-, Arbeits-, Betriebssicherheit
  • Gefährdungsermittlung Gerüstbau
  • Handlungsanleitung für Gerüstersteller / Checklisten zur Gerüstsicherheit; Übergabeprotokolle
  • Handlungsanleitung für Gerüstersteller / Checklisten zur Gerüstsicherheit; Übergabeprotokolle
  • Gefährdung Absturz (Einsatz von PSA im Gerüstbau / Vorlaufendes Geländer / Anschlagpunkte im Gerüst)
  • Fahrgerüste und Fahrbare Arbeitsbühnen (Aufbau- und Verwendungsanleitungen; DIN 4422 HD 1004)

Termine, Dauer, Kosten und Schulungsort


Die Weiterbildung hat einen Umfang von 16 Unterrichtsstunden.


Die Gesamtkosten belaufen sich auf 285,00 Euro.


Lehrbauhof Großräschen
Werner-Seelenbinder-Straße 24
01983 Großräschen


Derzeit werden weitere Termine koordiniert. Melden Sie uns Ihr Interesse und wir melden uns bei Ihnen sobald neue Termine feststehen.

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